Sinnesorgane - Die Haut - Teil 2

Aktualisiert: 28. Apr 2020

Bau und Funktion der Haut


Die äußere Haut des Körpers besteht aus drei Schichten: (von außen nach innen)

  • Oberhaut (Schutz, Bildung neuer Zellen),

  • Lederhaut (Ausscheidungs- und Sinnesfunktion) und

  • Unterhaut (Wärmeisolierung, Schutz, Energiespeicher).

In die Haut sind Schweiß- und Talgdrüsen eingelagert.


Quelle: Undorf A.: Themenheft Sinne, Kempen 2009


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Die äußere Haut als unser größtes Organ mit einer Fläche von fast 2 Quadratmetern stellt einerseits eine unmittelbare Verbindung unseres Körpers zur Umwelt her und andererseits grenzt die Haut unseren Körper gegen die Umwelt ab. Die Haut des Menschen besteht aus drei Schichten, der äußeren, hornigen Oberhaut, der Lederhaut und der inneren Unterhaut. Dagegen ist die innere Haut, die Schleimhaut, häufig einschichtig und niemals verhornt. Die Schleimhaut ist sehr drüsenreich und kleidet alle Körperhohlräume, z. B. Mund und Nasenhöhle, Magen, Darm, Lunge usw. aus.


Die äußere Haut des Menschen Die oberste Hautschicht der Oberhaut, die Hornschicht, besteht aus flachen, plattenförmigen Zellen ohne Zellorganellen, die miteinander verschmolzen sind und Hornsubstanz (Keratin) enthalten. Diese Zellen lösen sich ständig als Hautschuppen ab. Darunter liegen Zellschichten, die als Keimschicht bezeichnet werden. Die Keimschicht besteht aus hohen zylindrischen Zellen und Zellen, die braune bis schwarze Farbstoffkörnchen (Melaninpigmente) beinhalten. Die Menge der Hautpigmente ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und bewirkt u. a. die Hautfarbe. Die Farbstoffkörnchen schützen vor allem gegen kurzwellige UV-Strahlen. Die Keimschicht insgesamt hat die Aufgabe, neue Zellen zu bilden, die nach außen geschoben werden und dabei verhornen. In der Keimschicht befinden sich auch bewegliche Zellen, die Keime aufnehmen und vernichten. Mit der Oberhaut ist die darunter liegende Lederhaut durch Papillen (kleine Erhebungen) wellenförmig verzahnt. Im Hand- und Fußbereich sind diese nervenreichen Papillen zu Hautleisten angeordnet, die typische Furchungen bilden. Diese Muster sind in den Erbanlagen festgelegt und für jeden Menschen spezifisch. Anhand von Fingerabdrücken können Menschen identifiziert werden.


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Deine Frau Stricker

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