Schul- und Unterrichtstool

Aktualisiert: 26. Feb 2020

Zunächst möchte ich kurz den Worksheet Crafter vorstellen, da ich dieses Programm im Rahmen der Grundschulpädagogik sehr nützlich finde.

"Das rundum sorglos Paket zur Unterrichtsvorbereitung", so wirbt der Anbieter.

„Spontan einsetzbar, selbsterklärend, leicht zu bedienen bzw. anzuwenden, einfach genial!“

Karin Lang

An dieser Stelle möchte ich vor allem den Grundschullehrern den Worksheet Crafter grob vorstellen (dieser kostete jedoch Geld und stellt vielleicht aus diesem Grund eine Hürde dar). Mir hat dieses Programm in meinem Unterrichtsalltag schon viele Möglichkeiten geboten. Hier möchte ich einige Beispiele nennen:

Chancen:

- Erstellung von Klassenarbeiten,

- individuelle Arbeitsblätter,

- Arbeitsmaterial passend für die jeweilige Lerngruppe, vor allem für Mathematik, Deutsch und Sachunterricht eine Unterstützung für den Schulalltag,

- handgezeichnete Illustrationen zur Visualisierung,

- kostenlose Arbeitsblätter Tauschbörse,

- eine ständig wachsende Materialbörse,

- vereinfachte Möglichkeit der Selbstkontrolle, da das Programm Lösungsblätter generiert.

Fazit:

Das Tool zur Erstellung von Arbeitsblättern, Klassenarbeiten und vielem mehr ist eine große Unterstützung für das pädagogische Handeln. Es lässt Kreativität zu und ermöglicht Differenzierung. Klassenarbeiten können schnell und ansprechend erstellt werden, die Lösungsblätter verhelfen zur schnellen Korrektur. Ein rund um Paket für die Grundschule, so wird es auch beworben, von Grundschullehrern für eben jene.


Ich habe mich weiterhin mit einem Generator für interaktive Lückentexte beschäftigt: quizdidaktik.de/lueckedit. Ich werde mich zu dessen Chancen und Herausforderungen im Einsatz für die Grundschule äußern, kurz auf den Einsatz für mögliche Fächer eingehen und das didaktische Potential beleuchten.

Chancen und didaktisches Potential:

Für die Grundschule bietet der Generator für die Fächer Deutsch und Sachunterricht einen möglichen Einsatz. Selbst im Anfangsunterricht kann man hier schon Lückentexte erstellen, indem man beispielsweise nur Buchstaben weglässt, die die Kinder ergänzen müssen. Selbstverständlich ist im weiteren Verlauf des Deutschunterrichts ein vielfältiger Einsatz geboten (Wortarten: Nomen in Einzahl und Mehrzahl, Nomen und Artikel, Pronomen finden, Personalformen der Verben, Zeitformen der Verben, Adjektive in der Grundform, Vergleichsformen der Adjektive usw.) Das Arbeiten am PC hat einen hohen Aufforderungscharakter. Zudem können sich die SchülerInnen selbst kontrollieren, was der Lehrperson Freiraum für andere pädagogische Arbeiten ermöglicht. Eine weitere Möglichkeit des Einsatzes sehe ich als Kontrolle oder Überprüfung. Es ist mit Hilfe des Tools möglich, schnell einen Überblick über das Können des Kindes (zu Teilbereichen des Lernens) Auskunft zu erhalten, was die tägliche Arbeit ebenfalls unterstützen kann. Es steckt viel didaktisches Potential zum kreativen Einsatz in diesem Tool. Ich kann es empfehlen.

Herausforderungen:

Ich sehe es zwar nicht als Herausforderung, jedoch kann ich mir durchaus vorstellen, dass es für manche Lehrperson eine hohe Überwindung bedeutet, sich eigene Lückentexte am PC für den PC zu erstellen. Dies liegt daran, dass nicht alle Lehrkräfte medienkompetent sind und sich dieses Wissen daher neu erschließen müssen, was eine Mehrbelastung mit sich bringt. Hier kann man als gutes Vorbild vorangehen und die erstellten Texte im Intranet anderen Lehrkräften zugänglich machen, so dass letztlich sogar ein Austauschpool für die Schule entstehen kann. Auf der anderen Seite liefert man so Anregungen, die vielleicht doch zum nachahmen auffordern. Hilfreich kann sicher auch sein, medienkompetente Lehrkräfte für Fragen zur Verfügung zu stellen.

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